STIFTUNG ZUR PALME

Geschichte

2015 Start des Bauprojekts «Grün Witzberg» zum Erhalt der sehr wichtigen, geschützten «grünen Arbeitsplätze» (Gärtnerei, Gemüsebau, Gartenunterhalt, Kräuter- und Beerengärtnerei) im Industriegebiet Witzberg in Pfäffikon.

2014 Renato Battistini wird neuer Geschäftsführer der «palme».

2013 Die Stiftung zur Palme feiert das 50-Jahre-Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen. Es wird eine Wohngruppe für Lernende übernommen. Hier wohnen Jugendliche, welche während ihrer Ausbildung nicht zu Hause wohnen können.

2012 Mit der Renovation der Fassaden von Haupthaus, Zwischenbau und Palmenhaus sowie der Ersetzung der Dachfenster im Haupthaus wird die Renovation der Wohnheime abgeschlossen. Die älteren Wohnungen der WG "Kull" werden gekündigt und neuere, modernere Wohnungen an der Hochstrasse 135 gemietet.

2011 Nach über dreissig Jahren müssen das Haupthaus, das Palmenhaus und der Zwischentrakt saniert werden. Der Quartierladen palmino ms-e in Erlenbach wird der Martin Stiftung in Erlenbach übergeben. In der Ausbildung von Jugendlichen mit einer Lernbehinderung oder einer leichten geistigen Behinderung wird neu mit Ausbildungspartnern im ersten Arbeitsmarkt zusammen gearbeitet. Dadurch, dass Jugendliche einen Teil der Ausbildung an nichtbetreuten Arbeitsplätzen in der freuen Wirtschaft absolvieren können, fällt es ihnen später leichter, den Einstieg in die freie Wirtschaft zu schaffen.

2010 Ausgelöst durch den körperlichen und geistigen Abbau von verschiedenen Bewohnerinnen und Bewohnern wird eine Rochade im Wohnbereich vorgenommen. "Schwächere“ Bewohnerinnen und Bewohner werden ins Wohnheim im Haupthaus integriert , wo sie stärker betreut werden können, während andere ins Frohwies und Müllerhaus wechseln und dadurch mehr Selbständigkeit erlernen.

2009 Im August wird der palmino ms-e in Erlenbach nach einer längeren Planungsphase der Stiftung zur Palme und der Martin Stiftung Erlenbach eröffnet. Der Quartierladen wird von der Stiftung zur Palme nach dem bewährten palmino-Konzept geführt.

Im April kann nach einem zweimonatigen Umbau das neue Werkstattgebäude an der Allmendstrasse in Fehraltorf bezogen werden. Die Mitarbeitenden der Industrie/Montage, Mechanik und Werkgruppe erhalten helle und moderne Arbeitsräume mit eigener Anlieferung mitten im Industriequartier von Fehraltorf. Den Arbeitsweg bewältigen die meisten von ihnen selbständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

2008 Die Aussenwohngruppen Kull an der Bahnhofstrasse Pfäffikon werden bezogen. Hier leben sechs junge Erwachsene in grösstmöglicher Selbständigkeit. Der Umzug in die Werkstatt Allmendstrasse in Fehraltorf (als Ersatz für die Werkstatt Stogelenstrasse) wird von den kantonalen Behörden bewilligt.

2007 Das Corporate Design der Stiftung wird komplett überarbeitet.

2006 Der neue Snoezelen-Raum wird anlässlich des jährlichen Basars am 10. Juni eingeweiht. Dank vielen Spenderinnen und Spendern wurde dieses Projekt ermöglicht. Der palmino, das kleine Einkaufscenter öffnet am 14. September 2006 seine Pforten an der Hochstrasse 31- 33. Darin integriert ist auch der Blumenladen Belleflor.

2005 Es wird eine Fachstelle für Ausbildung und Integration geschaffen. Mit der Fachstelle werden nicht nur die ca. 20 Auszubildenden in einem sich ständig ändernden Umfeld besser unterstützt, sondern auch neu die Begleitung nach Abschluss der Lehre in die Arbeitswelt (inkl. Coaching) sichergestellt.

2004 Die Stiftung zur Palme bezieht am 9. August 2004 das neue Wirtschaftsgebäude an der Hochstrasse. Bäckerei, Küche und Buffet, Wäscherei, Hausdienst, Schreinerei sowie Atelier und Verwaltung haben jetzt moderne und zeitgemässe Räumlichkeiten.

2003 Baubeginn: Am 17. März 2003 findet der Spatenstich für das neue Wirtschaftsgebäude (WIG) mit der Regierungsrätin Rita Fuhrer, der Bauherrschaft und den Bewohner/-innen und Mitarbeitenden sowie dem Fachpersonal statt.

2002 Eric Rijsberman wird als Gesamtleiter eingesetzt. Das Bauprojekt Wirtschaftsgebäude wird von Bund, Gemeinde und Kanton genehmigt.

2001 Die Stiftung zur Palme erhält die ISO 9001 und BSV/IV 2000 Zertifizierung. Das Palmenhaus wird umgebaut.

2000 Der Feldgemüsebau zieht von Russikon an den Tharnhof in Pfäffikon. Die Werkstatt Stogelenstrasse wird umgebaut/renoviert.

1999 Die Wohnungen im Frohwies werden bezogen. Die Werkgruppe wird gegründet. Das Pilotprojekt GBM (Gestaltung der Betreuung für Menschen mit Behinderungen) wird im Auftrag des Kantons gestartet.

1998 Einführung von Kundenkonferenzen und der Befragung von Bewohnerinnen und Bewohnern, Bezug des Müllerhauses, Umstellung der Gärtnerei auf BIO SUISSE, Einführung der Praxisberatung durch Dr. U. Wolfangel

1997 Einführung des neuen Leitbildes, Renovation im Altbau (drei Stockwerke). Beschluss über den Bezug von neuen Aussenwohnungen im Müllerhaus (total 17 Plätze) und die Schaffung der Aussenwohngruppen Frohwies (total 20 Plätze).

1996 Eine neue Bereichsstruktur wird eingeführt: Hauswirtschaft und Technik – Administration und Rechnungswesen – Wohnheim – Produktion und Ausbildung.

1995 Start des Bereichs Kräuter/Beeren-Anbau neben dem Strandbad

1994 Theo Eugster wird neuer Gesamtleiter. Die Umbauarbeiten im Diggelmannhaus werden abgeschlossen. Die Liegenschaft an der Bahnhofstrasse 15 wird bezogen (Wohntrainingsgruppe mit zwei BewohnerInnen).

1993 Der neue Blumenladen an der Tumbelenstrasse wird eröffnet. Kauf der Liegenschaft Diggelmannhaus an der Bahnhofstrasse 15.

1992 Die Schreinerei wird an der Stogelenstrasse eingerichtet. Die EDV wird eingeführt. Die Gärtnerei wird ausgebaut.

1991 Die Bewegungstherapie wird eingeführt. Beginn der Psychiatrie-Konsultationen Beginn des Ausbaus/Neubaus im 3. Stock Neueröffnung der Konditorei, Einführung der Maltherapie

1990 Einführung Bus-Fahrtraining in Veltheim Im August erscheint die erste Nummer «palme» konkret. Im Dezember wird die Landwirtschaft aufgelöst.

1989 Eine dritte Beschäftigungs-Gruppe wird gegründet. Erstmals werden Paktikantinnen/Praktikanten aufgenommen. Gründung des Förderateliers und Einführung der Einzelförderung in den Wohngruppen Neubau einer Aussenwohngruppe an der Baumenstrasse in Pfäffikon.

1988 25-jähriges Jubiläum der «palme»

1983 – 88 Verschiedene Aussenwohnungen für insgesamt 31 Betreute werden dazugemietet. Im Werkstattbereich werden neue, dazugemietete Räumlichkeiten mit besserer Infrastruktur bezogen. Die Bäckerei hat sich einen guten Ruf erarbeitet. Der biologische Garten- und Landbau ist ein Sorgenkind. Die Grosstierhaltung wird als zu teuer ausgeschieden. Die Zielsetzung wird nochmals überarbeitet. Das Wohnheim bietet 70 sowie die Aussenwohnungen 20 Plätze für selbständige Bewohnerinnen und Bewohner. Werkstätte, Wäscherei, Bäckerei und Gartenbetriebe bieten Ausbildungs- und Eingliederungsplätze für Behinderte mit minimalem (66% Klasse A) und mittlerem Leistungsvermögen (33% Klasse B) an.

1983 82 Pensionäre werden im Wohnheim betreut. Die räumlichen und betreuerischen Gegebenheiten werden den Pensionären nicht mehr gerecht.

1980 Im Oktober wird der Betrieb in Pfäffikon aufgenommen. 1979 Im April wird mit dem Neubau in Pfäffikon begonnen. Am 22. Juni ist die offizielle Grundsteinlegung.

1978 Die Behörden genehmigen im Juli Bauplatz und Raumprogramm in Pfäffikon. Im Dezember wird auch die revidierte Stiftungsurkunde genehmigt und die Stiftung in "Stiftung zur Palme" umbenannt. Zweckbestimmung: "die Ausbildung, Eingliederung und Beschäftigung geistig Behinderter".

1978 In Zollikon verfügt die Stiftung über 5 Häuser, welche 75 Erwachsenen als Wohnheim dienen. Die Werkstätten verfügen über 57 Arbeitsplätze in Glattbrugg, 16 Beschäftigungsplätze in Zollikon und 18 Plätze im Landwirtschaftsbetrieb Pfannenstiel.

1975 Die Heilpädagogische Sonderschule wird aufgehoben.

1973 Wegen nicht verlängerbaren Mietvertägen wird das Wohnheim nach Zollikon verlegt. Die Werkstätten bleiben in Glattbrugg.

1972 Es bestehen Aussenstationen in Zollikon (10 Wohnplätze) sowie in Aeugst am Albis und im Engadin.

1969 Das Bundesamt für Sozialversicherungen unterstützt erstmals die Stiftung, die 83 Sonderschüler, 38 Haushalts-Schülerinnen sowie 69 Werkstatt-Betreute meldet. Im Wohnheim werden 102 Wohnplätze angeboten.
Der Stiftungszweck wird auf geistig behinderte Kinder eingeschränkt.

1967 Ein Wohnheim und eine Haushaltschule für Mädchen werden betrieben.

1965 Die erste Werkstätte wird gemeldet. 9.11.

1963 Offizielle Gründung der Stiftung

1962 Otto und Marlies Müller-Hofer eröffnen am 7.11.1962 die Heilpädagogische Sonderschule "Pestalozzi-Schule Glattbrugg" mit sieben körperlich und geistig behinderten Kindern.